{"id":128,"date":"2022-05-30T16:48:51","date_gmt":"2022-05-30T14:48:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/?post_type=chapter&#038;p=128"},"modified":"2022-06-27T14:46:26","modified_gmt":"2022-06-27T12:46:26","slug":"objektnaehe-und-praxisbezug-die-grundlegung-der-zuercher-kunstgeschichte-durch-voegelin-und-rahn","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/chapter\/objektnaehe-und-praxisbezug-die-grundlegung-der-zuercher-kunstgeschichte-durch-voegelin-und-rahn\/","title":{"raw":"Objektn\u00e4he und Praxisbezug: Die Grundlegung der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte durch V\u00f6gelin und Rahn","rendered":"Objektn\u00e4he und Praxisbezug: Die Grundlegung der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte durch V\u00f6gelin und Rahn"},"content":{"raw":"[caption id=\"attachment_117\" align=\"alignleft\" width=\"244\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-244x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117 size-medium\" width=\"244\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 2: Friedrich Salomon V\u00f6gelin, undatiert (um 1870?).<br \/>UZH-Archiv AB.1.1052; Foto: UZH-Archiv.[\/caption]\r\n\r\nMit der Doppelberufung von Friedrich Salomon V\u00f6gelin (1837\u20131888; Abb. 2) und Johann Rudolf Rahn (1841\u20131912; Abb. 3) zum Wintersemester 1870\/71 war eine klare Agenda verbunden: Gew\u00fcnscht war explizit ein breiter kulturhistorischer Ansatz, der den Studierenden der Medizin, Jurisprudenz und Theologie zugutekommen sollte, damit diese sich an der Universit\u00e4t nicht nur Fachwissen, sondern auch eine umfassende Allgemeinbildung aneignen konnten. Mit V\u00f6gelin und Rahn war aber auch erstmals die M\u00f6glichkeit geboten, Kunstgeschichte schwerpunktm\u00e4ssig zu studieren und in diesem Fach zu promovieren. V\u00f6gelin selbst war von Hause aus Theologe, w\u00e4hrend Rahn 1866 zwar auf der Basis einer kunsthistorischen Abhandlung promoviert wurde, dies aber unter der \u00c4gide von Conrad Bursian, einem \u00abPhilolog und Alterthumsforscher\u00bb<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>, sowie des Allgemeinhistorikers Max B\u00fcdinger erfolgt war.<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_132\" align=\"alignright\" width=\"186\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3.png\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-186x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-132 size-medium\" width=\"186\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 3: Johann Rudolf Rahn, undatiert (um 1870?).<br \/>UZH-Archiv AB.1.0778; Foto: UZH-Archiv.[\/caption]\r\n\r\nSchon 1880 konnten V\u00f6gelin und Rahn die erste kunsthistorische Dissertation approbieren, und bis zum Tod V\u00f6gelins waren es bereits vier Doktorarbeiten, die die beiden Kunsthistorikerprofessoren gemeinsam betreut hatten, thematisch angesiedelt zwischen der d\u00fcrerzeitlichen Grafik bis zur niederl\u00e4ndischen Skulptur des 16. Jahrhunderts.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Unter den ersten vier Promovierenden war notabene auch eine Frau, Claere Schubert, deren 1885 approbierte Arbeit \u00fcber <em>Die Brunnen der Schweiz, Denkm\u00e4ler der Kunst- und Culturgeschichte<\/em> mit ihren 74 Seiten die Dissertationen ihrer Kommilitonen an Umfang weit \u00fcbertraf.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich war bekanntlich eine der ersten Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die Frauen zum Studium zuliess; allerdings war es die Medizin, die das Gros der weiblichen Studierenden anzog, w\u00e4hrend die Philosophische Fakult\u00e4t 1870 \u2013 sechs Jahre nach Einf\u00fchrung des Frauenstudiums 1864 \u2013 erst sieben Studentinnen z\u00e4hlte.<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nV\u00f6gelin und Rahn waren f\u00fcr die Z\u00fcrcher Kunstgeschichte insofern grundlegend, als beiden die Besch\u00e4ftigung mit den Kunst- und Baudenkm\u00e4lern der Schweiz ein besonderes Anliegen war, und zwar nicht nur im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeit als Hochschullehrer, sondern auch in einem weiteren Sinne als gesellschaftspolitische Aufgabe.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Sowohl V\u00f6gelin als auch Rahn engagierten sich neben ihrer universit\u00e4ren Lehrt\u00e4tigkeit f\u00fcr die Rettung gef\u00e4hrdeten Kulturguts, waren beteiligt am Aufbau des Schweizerischen Landesmuseums und legten die Grundlagen f\u00fcr eine systematische Inventarisierung der Schweizer Kunstdenkm\u00e4ler. Dass es vor allem Rahn ist, der in diesem Kontext im kollektiven Ged\u00e4chtnis der Nachwelt \u00fcberlebt hat, liegt insbesondere daran, dass Rahn seinen fr\u00fch verstorbenen Professorenkollegen um 24 Jahre \u00fcberlebt hat und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten das spezifische, von Objektn\u00e4he und Praxisbezug gepr\u00e4gte Profil der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte weiter sch\u00e4rfen sowie eine stattliche Anzahl von \u2039Sch\u00fclern\u203a heranziehen konnte, die dieses Profil noch lange perpetuieren sollten.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Fast 15 Jahre lang blieb V\u00f6gelins Professur unbesetzt, so dass Rahn in dieser Zeit \u2013 abgesehen von einigen episodenhaften Lehrangeboten der Privatdozenten Franz Friedrich Leitschuh, Ernst Alfred St\u00fcckelberg und Friedrich Carstanjen<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> \u2013 die Z\u00fcrcher Kunstgeschichte im Alleingang vertrat.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_133\" align=\"alignleft\" width=\"222\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu.png\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-222x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-133 size-medium\" width=\"222\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 4: Carl Brun, 1914.<br \/>UZH-Archiv AB.1.0125; Foto: Franz Schmelhaus, Z\u00fcrich; https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:(UAZ)_AB.1.0125_Brun.tif#\/media\/Datei:(UAZ)_AB.1.0125_Brun.tif (aufgerufen am 25. Mai 2022).[\/caption]\r\n\r\nErst in Rahns letzten Lebens- und Wirkungsjahren kam mit Carl Brun (Abb. 4) ein neuer Kollege hinzu, wie damals nicht selten \u00fcber einen internen Bef\u00f6rderungsprozess und deshalb auch nicht als Ordinariat besetzt. Carl Brun (1851\u20131923) hatte bei V\u00f6gelin und Rahn an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und bei Semper und Kinkel am Eidgen\u00f6ssischen Polytechnikum, der heutigen ETH, studiert, lehrte ab 1883 Kunstgeschichte an der h\u00f6heren T\u00f6chterschule der Stadt Z\u00fcrich, wurde 1888 Konservator der Z\u00fcrcher K\u00fcnstlergesellschaft und 1890 Kustos der Kupferstichsammlung des Polytechnikums.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> 1890 war auch das Jahr seiner Habilitation an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Dass Brun nicht promoviert war, wurde 1897 durch die Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde der Philosophischen Fakult\u00e4t I \u00abin Anerkennung seiner Verdienste um die wissenschaftlichen Vereinigungen und Institute der Schweiz und seiner Forschungen insbesondere auf dem Gebiete der italienischen Kunstgeschichte\u00bb<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> gleichsam \u2039geheilt\u203a. 1902 erfolgte auf Antrag derselben Fakult\u00e4t die Ernennung Bruns zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Geschichte der Malerei mit einer Lehrverpflichtung von 2\u20134 Vorlesungen pro Woche. Begr\u00fcndet wurde dies mit dem Umstand, dass \u00abder Ordinarius f\u00fcr Kunstgeschichte, Prof. Dr. Rahn, aus Gesundheitsr\u00fccksichten seine Vorlesungen auf 2\u20133 habe reduziren und zudem sich in den letzten Jahren wiederholt habe beurlauben lassen m\u00fcssen. Da aber unter den Studirenden der Hochschule immer einige Kunsthistoriker seien, so sei eine so geringe Zahl von Vorlesungen und \u00dcbungen durchaus ungen\u00fcgend und es sei eine au\u00dferordentliche Professur f\u00fcr Geschichte der Malerei und des Kupferstichs ein entschiedenes Bed\u00fcrfnis.\u00bb<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-13\"><sup>[13]<\/sup><\/a> Brun bot in der Folge vor allem Vorlesungen zur Kunst der italienischen Renaissance und zur deutschen sowie franz\u00f6sischen Malerei und Skulptur des 17., 18. und 19. Jahrhunderts an, ausserdem \u00dcbungen zur fr\u00fchneuzeitlichen Grafik \u00abmit Ben\u00fctzung der Kupferstichsammlung der Eidg. Technischen Hochschule\u00bb, deren Kustos er bis 1922 blieb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-14\"><sup>[14]<\/sup><\/a> Aus dem Universit\u00e4tsdienst war er ein Jahr fr\u00fcher, im Sommer 1921, entlassen worden, wie damals \u00fcblich nach Vollendung des 70. Lebensjahres.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>\r\n<div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\"><\/a>[3] Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 47, Leipzig 1903, S. 401f. <a href=\"#return-footnote-3\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 3\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\"><\/a>[4] Rahn, J[ohann] Rudolf: \u00dcber den Ursprung und die Entwicklung des christlichen Central- und Kuppelbaus, Leipzig 1866. Vgl. Vignau-Wilbert, Thea und Peter: Bibliographie der kunsthistorischen Dissertationen in der Schweiz 1856\u20131970, in: Kunstwissenschaft an Schweizer Hochschulen 1976 (wie Anm. 1), S. 135\u2013203, hier S. 181. Vgl. auch den Beitrag zu V\u00f6gelin und Rahn in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-4\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 4\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\"><\/a>[5] Es handelte sich um folgende Arbeiten: Harck, Fritz: Das Original von D\u00fcrers Postreiter. Ein Beitrag zur Frage nach dem Meister W (1880); M\u00fcller, Paul: Das Riesenthor des St. Stephansdomes zu Wien. Seine Beschreibung und seine Geschichte (1883); Schubert, Claere: Die Brunnen der Schweiz, Denkm\u00e4ler der Kunst- und Culturgeschichte (1885); Graul, Richard: Beitr\u00e4ge zur Geschichte der decorativen Skulptur in den Niederlanden w\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte des XVI. Jahrhunderts (1888). Vgl. Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 181. <a href=\"#return-footnote-5\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 5\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\"><\/a>[6] Die 1885 in Frauenfeld erschienene Arbeit ist von der Verfasserin \u00abihrem verehrten Lehrer Herrn Professor S. V\u00f6gelin in Dankbarkeit gewidmet\u00bb. <a href=\"#return-footnote-6\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 6\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\"><\/a>[7] Wyss, Georg von: Die Hochschule Z\u00fcrich in den Jahren 1833\u20131883. Festschrift zur f\u00fcnfzigsten Jahresfeier ihrer Stiftung, Z\u00fcrich 1883, S. 77f.; Gagliardi, Ernst\/Strohl, Jean: Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1833\u20131933, in: Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1833\u20131933 und ihre Vorl\u00e4ufer. Festgabe zur Jahrhundertfeier, hrsg. v. Erziehungsrat des Kantons Z\u00fcrich, bearbeitet von Ernst Gagliardi, Hans Nabholz und Jean Strohl, Z\u00fcrich 1938, S. 165\u2013920, hier S. 618\u2013621. 1872 waren bei einer Gesamtzahl von 437 immatrikulierten Studierenden 110 Frauen, d. h. rund ein Viertel; ebd., S. 431. <a href=\"#return-footnote-7\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 7\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\"><\/a>[8] Vgl. dazu den entsprechenden Beitrag von Carola J\u00e4ggi in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-8\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 8\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\"><\/a>[9] Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 81; Meier, Hans-Rudolf: Konventionelle Pioniere: Robert Durrer, Josef Zemp und die \u00abRahn-Schule\u00bb, in: ZAK 69, Heft 3+4 (2012), S. 381\u2013390. <a href=\"#return-footnote-9\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 9\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\"><\/a>[10] Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 86; Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 121, 125 und 127. <a href=\"#return-footnote-10\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 10\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\"><\/a>[11] Zemp, Josef: Prof. Dr. Carl Brun, 12. September 1851 bis 6. Januar 1923 (Nekrolog), in: JbUZH 1922\/23, S. 52f. Vgl. auch die Unterlagen im Zusammenhang mit Bruns Habilitation 1890 im StAZH U 109.6.74, darunter auch ein von Brun selbst verfasster Lebenslauf. <a href=\"#return-footnote-11\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 11\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\"><\/a>[12] RRB vom 13. Februar 1902, Nr. 236\u2013238 (UZH-Archiv AB.1.0125 und StAZH U 109.2 (Teil 5)). <a href=\"#return-footnote-12\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 12\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\"><\/a>[13] Ebd. Vgl. auch die Verl\u00e4ngerungen dieser Anstellung durch RRB vom 12. M\u00e4rz 1914, Nr. 615 und RRB vom 24. April 1920, Nr. 1205 (UZH-Archiv AB.1.0125). <a href=\"#return-footnote-13\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 13\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\"><\/a>[14] Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 120; Zemp 1922\/23 (wie Anm. 11), S. 53. <a href=\"#return-footnote-14\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 14\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\"><\/a>[15] JbUZH 1921\/22, S. 23. Vgl. RRB vom 2. Juli 1921, Nr. 2137; der Antrag der Fakult\u00e4t auf Ernennung zum Honorarprofessor wird von der Hochschulkommission abgelehnt \u00abunter Betonung von Erw\u00e4gungen grunds\u00e4tzlicher Natur\u00bb. <a href=\"#return-footnote-15\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 15\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<figure id=\"attachment_117\" aria-describedby=\"caption-attachment-117\" style=\"width: 244px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-244x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117 size-medium\" width=\"244\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-244x300.jpg 244w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-834x1024.jpg 834w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-768x943.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-1250x1536.jpg 1250w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-1667x2048.jpg 1667w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-65x80.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-225x276.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2-350x430.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_2.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-117\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 2: Friedrich Salomon V\u00f6gelin, undatiert (um 1870?).<br \/>UZH-Archiv AB.1.1052; Foto: UZH-Archiv.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit der Doppelberufung von Friedrich Salomon V\u00f6gelin (1837\u20131888; Abb. 2) und Johann Rudolf Rahn (1841\u20131912; Abb. 3) zum Wintersemester 1870\/71 war eine klare Agenda verbunden: Gew\u00fcnscht war explizit ein breiter kulturhistorischer Ansatz, der den Studierenden der Medizin, Jurisprudenz und Theologie zugutekommen sollte, damit diese sich an der Universit\u00e4t nicht nur Fachwissen, sondern auch eine umfassende Allgemeinbildung aneignen konnten. Mit V\u00f6gelin und Rahn war aber auch erstmals die M\u00f6glichkeit geboten, Kunstgeschichte schwerpunktm\u00e4ssig zu studieren und in diesem Fach zu promovieren. V\u00f6gelin selbst war von Hause aus Theologe, w\u00e4hrend Rahn 1866 zwar auf der Basis einer kunsthistorischen Abhandlung promoviert wurde, dies aber unter der \u00c4gide von Conrad Bursian, einem \u00abPhilolog und Alterthumsforscher\u00bb<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>, sowie des Allgemeinhistorikers Max B\u00fcdinger erfolgt war.<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_132\" aria-describedby=\"caption-attachment-132\" style=\"width: 186px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-186x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-132 size-medium\" width=\"186\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-186x300.png 186w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-635x1024.png 635w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-768x1238.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-953x1536.png 953w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-65x105.png 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-225x363.png 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3-350x564.png 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_3.png 1117w\" sizes=\"(max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-132\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 3: Johann Rudolf Rahn, undatiert (um 1870?).<br \/>UZH-Archiv AB.1.0778; Foto: UZH-Archiv.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon 1880 konnten V\u00f6gelin und Rahn die erste kunsthistorische Dissertation approbieren, und bis zum Tod V\u00f6gelins waren es bereits vier Doktorarbeiten, die die beiden Kunsthistorikerprofessoren gemeinsam betreut hatten, thematisch angesiedelt zwischen der d\u00fcrerzeitlichen Grafik bis zur niederl\u00e4ndischen Skulptur des 16. Jahrhunderts.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Unter den ersten vier Promovierenden war notabene auch eine Frau, Claere Schubert, deren 1885 approbierte Arbeit \u00fcber <em>Die Brunnen der Schweiz, Denkm\u00e4ler der Kunst- und Culturgeschichte<\/em> mit ihren 74 Seiten die Dissertationen ihrer Kommilitonen an Umfang weit \u00fcbertraf.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich war bekanntlich eine der ersten Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die Frauen zum Studium zuliess; allerdings war es die Medizin, die das Gros der weiblichen Studierenden anzog, w\u00e4hrend die Philosophische Fakult\u00e4t 1870 \u2013 sechs Jahre nach Einf\u00fchrung des Frauenstudiums 1864 \u2013 erst sieben Studentinnen z\u00e4hlte.<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-7\"><sup>[7]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gelin und Rahn waren f\u00fcr die Z\u00fcrcher Kunstgeschichte insofern grundlegend, als beiden die Besch\u00e4ftigung mit den Kunst- und Baudenkm\u00e4lern der Schweiz ein besonderes Anliegen war, und zwar nicht nur im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeit als Hochschullehrer, sondern auch in einem weiteren Sinne als gesellschaftspolitische Aufgabe.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Sowohl V\u00f6gelin als auch Rahn engagierten sich neben ihrer universit\u00e4ren Lehrt\u00e4tigkeit f\u00fcr die Rettung gef\u00e4hrdeten Kulturguts, waren beteiligt am Aufbau des Schweizerischen Landesmuseums und legten die Grundlagen f\u00fcr eine systematische Inventarisierung der Schweizer Kunstdenkm\u00e4ler. Dass es vor allem Rahn ist, der in diesem Kontext im kollektiven Ged\u00e4chtnis der Nachwelt \u00fcberlebt hat, liegt insbesondere daran, dass Rahn seinen fr\u00fch verstorbenen Professorenkollegen um 24 Jahre \u00fcberlebt hat und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten das spezifische, von Objektn\u00e4he und Praxisbezug gepr\u00e4gte Profil der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte weiter sch\u00e4rfen sowie eine stattliche Anzahl von \u2039Sch\u00fclern\u203a heranziehen konnte, die dieses Profil noch lange perpetuieren sollten.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Fast 15 Jahre lang blieb V\u00f6gelins Professur unbesetzt, so dass Rahn in dieser Zeit \u2013 abgesehen von einigen episodenhaften Lehrangeboten der Privatdozenten Franz Friedrich Leitschuh, Ernst Alfred St\u00fcckelberg und Friedrich Carstanjen<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> \u2013 die Z\u00fcrcher Kunstgeschichte im Alleingang vertrat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_133\" aria-describedby=\"caption-attachment-133\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-222x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-133 size-medium\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-222x300.png 222w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-759x1024.png 759w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-768x1036.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-65x88.png 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-225x304.png 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu-350x472.png 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_4Neu.png 1112w\" sizes=\"(max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-133\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 4: Carl Brun, 1914.<br \/>UZH-Archiv AB.1.0125; Foto: Franz Schmelhaus, Z\u00fcrich; https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:(UAZ)_AB.1.0125_Brun.tif#\/media\/Datei:(UAZ)_AB.1.0125_Brun.tif (aufgerufen am 25. Mai 2022).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erst in Rahns letzten Lebens- und Wirkungsjahren kam mit Carl Brun (Abb. 4) ein neuer Kollege hinzu, wie damals nicht selten \u00fcber einen internen Bef\u00f6rderungsprozess und deshalb auch nicht als Ordinariat besetzt. Carl Brun (1851\u20131923) hatte bei V\u00f6gelin und Rahn an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und bei Semper und Kinkel am Eidgen\u00f6ssischen Polytechnikum, der heutigen ETH, studiert, lehrte ab 1883 Kunstgeschichte an der h\u00f6heren T\u00f6chterschule der Stadt Z\u00fcrich, wurde 1888 Konservator der Z\u00fcrcher K\u00fcnstlergesellschaft und 1890 Kustos der Kupferstichsammlung des Polytechnikums.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> 1890 war auch das Jahr seiner Habilitation an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Dass Brun nicht promoviert war, wurde 1897 durch die Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde der Philosophischen Fakult\u00e4t I \u00abin Anerkennung seiner Verdienste um die wissenschaftlichen Vereinigungen und Institute der Schweiz und seiner Forschungen insbesondere auf dem Gebiete der italienischen Kunstgeschichte\u00bb<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> gleichsam \u2039geheilt\u203a. 1902 erfolgte auf Antrag derselben Fakult\u00e4t die Ernennung Bruns zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Geschichte der Malerei mit einer Lehrverpflichtung von 2\u20134 Vorlesungen pro Woche. Begr\u00fcndet wurde dies mit dem Umstand, dass \u00abder Ordinarius f\u00fcr Kunstgeschichte, Prof. Dr. Rahn, aus Gesundheitsr\u00fccksichten seine Vorlesungen auf 2\u20133 habe reduziren und zudem sich in den letzten Jahren wiederholt habe beurlauben lassen m\u00fcssen. Da aber unter den Studirenden der Hochschule immer einige Kunsthistoriker seien, so sei eine so geringe Zahl von Vorlesungen und \u00dcbungen durchaus ungen\u00fcgend und es sei eine au\u00dferordentliche Professur f\u00fcr Geschichte der Malerei und des Kupferstichs ein entschiedenes Bed\u00fcrfnis.\u00bb<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-13\"><sup>[13]<\/sup><\/a> Brun bot in der Folge vor allem Vorlesungen zur Kunst der italienischen Renaissance und zur deutschen sowie franz\u00f6sischen Malerei und Skulptur des 17., 18. und 19. Jahrhunderts an, ausserdem \u00dcbungen zur fr\u00fchneuzeitlichen Grafik \u00abmit Ben\u00fctzung der Kupferstichsammlung der Eidg. Technischen Hochschule\u00bb, deren Kustos er bis 1922 blieb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-14\"><sup>[14]<\/sup><\/a> Aus dem Universit\u00e4tsdienst war er ein Jahr fr\u00fcher, im Sommer 1921, entlassen worden, wie damals \u00fcblich nach Vollendung des 70. Lebensjahres.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n<div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\" id=\"_ftn1\"><\/a>[3] Allgemeine Deutsche Biographie Bd. 47, Leipzig 1903, S. 401f. <a href=\"#return-footnote-3\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 3\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\" id=\"_ftn2\"><\/a>[4] Rahn, J[ohann] Rudolf: \u00dcber den Ursprung und die Entwicklung des christlichen Central- und Kuppelbaus, Leipzig 1866. Vgl. Vignau-Wilbert, Thea und Peter: Bibliographie der kunsthistorischen Dissertationen in der Schweiz 1856\u20131970, in: Kunstwissenschaft an Schweizer Hochschulen 1976 (wie Anm. 1), S. 135\u2013203, hier S. 181. Vgl. auch den Beitrag zu V\u00f6gelin und Rahn in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-4\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 4\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\" id=\"_ftn3\"><\/a>[5] Es handelte sich um folgende Arbeiten: Harck, Fritz: Das Original von D\u00fcrers Postreiter. Ein Beitrag zur Frage nach dem Meister W (1880); M\u00fcller, Paul: Das Riesenthor des St. Stephansdomes zu Wien. Seine Beschreibung und seine Geschichte (1883); Schubert, Claere: Die Brunnen der Schweiz, Denkm\u00e4ler der Kunst- und Culturgeschichte (1885); Graul, Richard: Beitr\u00e4ge zur Geschichte der decorativen Skulptur in den Niederlanden w\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte des XVI. Jahrhunderts (1888). Vgl. Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 181. <a href=\"#return-footnote-5\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 5\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\" id=\"_ftn4\"><\/a>[6] Die 1885 in Frauenfeld erschienene Arbeit ist von der Verfasserin \u00abihrem verehrten Lehrer Herrn Professor S. V\u00f6gelin in Dankbarkeit gewidmet\u00bb. <a href=\"#return-footnote-6\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 6\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\" id=\"_ftn5\"><\/a>[7] Wyss, Georg von: Die Hochschule Z\u00fcrich in den Jahren 1833\u20131883. Festschrift zur f\u00fcnfzigsten Jahresfeier ihrer Stiftung, Z\u00fcrich 1883, S. 77f.; Gagliardi, Ernst\/Strohl, Jean: Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1833\u20131933, in: Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1833\u20131933 und ihre Vorl\u00e4ufer. Festgabe zur Jahrhundertfeier, hrsg. v. Erziehungsrat des Kantons Z\u00fcrich, bearbeitet von Ernst Gagliardi, Hans Nabholz und Jean Strohl, Z\u00fcrich 1938, S. 165\u2013920, hier S. 618\u2013621. 1872 waren bei einer Gesamtzahl von 437 immatrikulierten Studierenden 110 Frauen, d. h. rund ein Viertel; ebd., S. 431. <a href=\"#return-footnote-7\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 7\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\" id=\"_ftn6\"><\/a>[8] Vgl. dazu den entsprechenden Beitrag von Carola J\u00e4ggi in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-8\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 8\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\" id=\"_ftn7\"><\/a>[9] Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 81; Meier, Hans-Rudolf: Konventionelle Pioniere: Robert Durrer, Josef Zemp und die \u00abRahn-Schule\u00bb, in: ZAK 69, Heft 3+4 (2012), S. 381\u2013390. <a href=\"#return-footnote-9\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 9\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\" id=\"_ftn8\"><\/a>[10] Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 86; Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 121, 125 und 127. <a href=\"#return-footnote-10\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 10\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\" id=\"_ftn9\"><\/a>[11] Zemp, Josef: Prof. Dr. Carl Brun, 12. September 1851 bis 6. Januar 1923 (Nekrolog), in: JbUZH 1922\/23, S. 52f. Vgl. auch die Unterlagen im Zusammenhang mit Bruns Habilitation 1890 im StAZH U 109.6.74, darunter auch ein von Brun selbst verfasster Lebenslauf. <a href=\"#return-footnote-11\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 11\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\" id=\"_ftn10\"><\/a>[12] RRB vom 13. Februar 1902, Nr. 236\u2013238 (UZH-Archiv AB.1.0125 und StAZH U 109.2 (Teil 5)). <a href=\"#return-footnote-12\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 12\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\" id=\"_ftn11\"><\/a>[13] Ebd. Vgl. auch die Verl\u00e4ngerungen dieser Anstellung durch RRB vom 12. M\u00e4rz 1914, Nr. 615 und RRB vom 24. April 1920, Nr. 1205 (UZH-Archiv AB.1.0125). <a href=\"#return-footnote-13\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 13\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\" id=\"_ftn12\"><\/a>[14] Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 120; Zemp 1922\/23 (wie Anm. 11), S. 53. <a href=\"#return-footnote-14\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 14\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\" id=\"_ftn13\"><\/a>[15] JbUZH 1921\/22, S. 23. Vgl. RRB vom 2. Juli 1921, Nr. 2137; der Antrag der Fakult\u00e4t auf Ernennung zum Honorarprofessor wird von der Hochschulkommission abgelehnt \u00abunter Betonung von Erw\u00e4gungen grunds\u00e4tzlicher Natur\u00bb. <a href=\"#return-footnote-15\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 15\">\u21b5<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":2,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":["carola-jaeggi"],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[61],"license":[],"class_list":["post-128","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","contributor-carola-jaeggi"],"part":84,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/128"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":642,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/128\/revisions\/642"}],"part":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/84"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/128\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=128"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=128"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}